Die Geschichte wiederholt sich immer wieder…

30. April 2014

Nein, dies wird kein Blog über die große Weltpolitik. Heute geht es ganz nüchtern um Musik, Trends, Hypes und Blasen, wobei hier vielleicht doch eine Parallele zu den aktuellen Finanzkrisen besteht… ;-)
Wer in den letzten Monaten mal die Diskussionen um Musik verfolgt hat, dem dürfte aufgefallen sein, das neben Ex-Comedian Oliver Pocher und seinen Versuchen mit seinem verblassenden Ruhm noch etwas Geld als DJ abzugreifen, Ex-Pornosternchen & Dschungelkönigin Melanie Müller und ihrem “WM-Song” und Helene Fischer, wohl hauptsächlich 2 Themen die Gemüter erhitzt haben: EDM & Deephouse. Diese beiden Stilrichtungen der Housemusik dominieren seit geraumer Zeit die Dancemusic und die Charts. Diese Diskussionen drehen sich zu allerdings 90% im Kreis. Je nachdem, welcher Seite man angehört, wird dem Anderen Ideenlosigkeit vorgeworfen und der Untergang der kompletten Dancemusic an die Wand gemalt.
Betrachtet man die Situation allerdings mal nüchtern, stellt man schnell fest, dass dies nichts außergewöhnliches ist, sondern eine ganz normale Entwicklung in einem von marktwirtschaftlichen Grundsätzen geleiteten Musikmarkt. Man muss hier einfach mal die romantischen Vorstellungen von Künstlern und Labels, die der Kunst wegen Musik schaffen, Ad acta legen und das Musik- und Nightlife als das sehen was es ist: ein knallhartes Business in dem jeder um sein persönliches Überleben kämpft.
Natürlich wird es immer wieder die Idealisten geben, die Musik aus reiner Liebe zur Musik machen und dann Geschichten, wie die von dem Langzeitstudenten, der mehr aus Zufall ein Charthit produziert und von seinem eigenem Erfolg überrascht wird, schreiben. Allerdings ist das eher die Ausnahme und trägt eigentlich nur zur Mythifizierung bei. Und natürlich sind es meistens diese Idealisten die neue Trends schaffen. Allerdings werden diese meistens von den Opportunisten groß gemacht und die Idealisten bleiben auf der Strecke.
Lässt man nun aber den ganzen Pathos mal beiseite und betrachtet das Ganze mal über einen längeren Zeitraum, sieht man, dass es solche Wellen schon immer gab: Rockmusik, “Synthiepop”, die “Neue Deutsche Welle” in den 80ern, “Eurodance” in den “90ern” oder die Blackmusic-Welle in den späten 90er bzw. zum Anfang des Jahrtausend.
In der elektronischen Musik könnte man die Hypes um “Rave” in den frühen Neunzigern und “Trance” zur Mitte der Neunziger anführen. Oder den Hype um Looptechno (aka Schranz) von der Jahrtausendwende an, der dann vom Hype um “Minimal” zur Mitte des letzten Jahrzehnts abgelöst wurde. Jeder der dieser Trends hat dazu gehörige Events, Festivals und Clubs hervorgebracht, die lange als Vorzeigeobjekte für genau diesen Trend standen. Viele davon haben sich der Zeit angepasst und existieren noch, andere sind stehen geblieben und von der Bildfläche verschwunden. Jetzt ist es, befeuert von dem Hype in den USA halt “EDM” mit den Aushängeschildern “Tomorrowland” und “Ultamusic Festival”, welcher wohl, zumindestens hierzulande, nach und nach von “Deephouse” abgelöst wird. Erkennbar ist dieser Trend auch daran, dass die großen EDM-Labels immer öfters deepen Sound releasen oder Sublabels für diesen gründen. Aber auch diese Blasen werden nicht ewig anhalten und, wie vielfach von Anhänger der jeweiligen Musikrichtung propagiert, die Zukunft der Housemusik sein, sondern die Musik wird im Fluss bleiben und sich stetig verändern.
Betrachten man Musik nämlich einfach mal ganz nüchtern als “Produkt” und “Konsumgut” und legt ökonomische Maßstäbe an das Produkt “Musik” an, stellt man fest, dass sich dieses Produkt regelmäßig verändern muss, um für den Konsumenten interessant zu bleiben. In der Betriebswirtschaftslehre spricht man von den Produktlebenszyklen (nach Raymond Vernon / 1966). Hier wird unterteilt in “Einführung”, “Wachstum”, “Reife”, “Sättigung” und “Degeneration”. Man sollte anmerken, das spätestens zur “Sättigung” ein neues Produkt in der “Wachstumsphase” auf dem Markt sein sollte. Übertragt man diesen, zugegeben etwas theoretischen, Exkurs in die Mikroökonomie auf die aktuelle Situation sieht man wie das Business funktioniert. Da Musik aber ein stark mit Emotionen behaftetes Konsumgut ist und Markt sehr oft von verschiedenen “Meinungsmachern” stark beeinflusst wird, wird es immer wieder zu Hypes um den “neusten Trend” kommen, die nach einer gewissen Zeit wieder abklingen.
Die Houseszene wird sich, wie nach jeder Blase bisher, wieder gesundschrumpfen und früher oder später “the next big thing” hervorbringen. Produzenten, Clubs und DJs, die das rechtzeitig erkennen werden auf dem Markt bleiben, andere hingegen werden verschwinden und von neuen Gesichtern ersetzt. Wann das passiert und was dann kommen wird, wird die Zeit zeigen.
Das gilt übrigens für die komplette Popmusik. Was nach dem Dancemusikhype der letzten Jahre kommt, ist im Moment noch nicht abzusehen, aber früher oder später wird auch die aktuelle Dancemusik sich wieder aus den Charts verabschieden und von etwas neuen ersetzt. Ob das nun Black, Rock oder Helene Fischer-Klone mit Schlager sein werden, wird auch hier die Zukunft zeigen…

Und das Trauerspiel geht weiter…

23. Januar 2014

Nach dem vor einigen Wochen ja die Sektkorken geknallt sind und alle mit den besten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet sind, sollte sich bei vielen mittlerweile wieder die Ernüchterung eingestellt haben. Bei mir ist es zumindestens so. Nicht weil ich mal wieder alle guten Vorsätze für’s neue Jahr schon in der Silvesternacht über den Haufen geworfen habe, sondern weil der Output der Musikindustrie sich in 2014 nicht wirklich von dem im Jahr 2013 unterscheidet.
Auf der einen Seite haben wir natürlich immer noch die unzähligen, von vielen DJ-Kollegen verteufelten, EDM-Produktionen. Auf der anderen Seite Deephouse, NuDisco, Garage- und UK-House, was von vielen DJs wie eine Monstranz als die “Rettung der Clubkultur” vor sich her getragen wird. In der Mitte zwischen den Extremen “Geballer” und “Gedudel” klafft eine Lücke, in der problemlos der Grand Canyon Platz hätte. Der klassische House und auch der klassische Electrohouse / Bigroomsound finden eigentlich gar nicht mehr statt. Dazu scheint es inzwischen ein regelrechtes Battle zu geben, wer die jeweils andere Seite in Einfaltslosigkeit überbietet. Alle Tracks klingen gleich, Innovation wird gemieden, wie der Teufel das Weihwasser meidet. Als absoluten Höhepunkt haben jetzt ausgerechnet Oliver Pocher & Kontor wohl eher unfreiwillig einen satirischen Beitrag geleistet, in dem sie einem Track mit dem achso schönen Titel “This is EDM” auf den Markt werfen, der einfach nur ein billiger Abklatsch eines anderem EDM-Titel (Martin Garrix – Wizard) ist. Denn das ist wirklich EDM – jeder neue Track ist eine Kopie einer Kopie einer Kopie! Auf der anderen Seite ist es aber ähnlich bedenklich, wenn plötzlich ein Act der vor wenigen Jahren noch durch die Großraum-Diskotheken der Republik getourt ist, plötzlich dadurch zum Star des Deephouses und des Undergrounds avanciert, in dem er unter Popsongs ein Drumloop legt.

Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen EDM oder Deephouse/Nu-Disco/UK-House/Garage-House. Im Gegenteil, ich mag auch viele Tracks aus den genannten Genres. Aber alles hat sein Platz. Das eine auf großen Festivals, das andere in kleinen Clubs. In großen Clubs funktioniert aber beides auf die Dauer eher schlecht. Zu hartes EDM-Geballer verschreckt die weiblichen Gäste, bei zu slowen Sound ist das Publikum wohlwollend gesagt eher stimmungsneutral.

Mein Wunsch für 2014 sind deshalb Artists und Labels, die mal wieder den Mut haben, neue Wege zu beschreiten und neue Trends zu setzen; DJs, die ihre Sets wieder breiter anlegen und wieder Geschichten erzählen, anstatt stur auf einen Style zu beharren und ein Publikum, dass wieder offen für Experimente ist und nicht nur zu seinen 10 Lieblingssongs feiert. Aber ich befürchte, dass dies alles fromme Wünsche bleiben werden.

EDM – Das Ende der Menschheit?

7. Oktober 2013

Wenn man sich mit ein paar DJ-Kollegen unterhält und man so liest, was andere Kollegen in die Presselandschaft absondern, dann könnte dieser Eindruck entstehen, daß das Ende der Menschheit kurz bevor steht, oder aber zumindestens der Untergang des Abendlandes. Man könnte meinen, ein fieser Virus namens EDM würde sich, wie in einem zweitklassigen RTL-Eventkino-Film, ausbreiten und nach und nach die gesamte Zivilisation ausrotten.
Aber worum geht es eigentlich? Es geht darum, dass House & Electro im Mainstream angekommen sind und unter dem Begriff EDM weltweit riesen Erfolge feiern. Es geht darum, dass eben diese EDM-Tracks mittlerweile in den offiziellen Charts in die Top10 einsteigen und mittlerweile auch in der letzten Dorfdisko angekommen sind. Und es geht darum, dass seit einiger Zeit der typische Reflex derer eingesetzt hat, die sich mit eben dieser Musikrichtung schon Jahre bevor sie zum Trend wurde beschäftigt haben. Auch wenn sie genau die waren, die EDM als DJ und Geburtshelfer in den Clubs etabliert haben, wird jetzt die ganze Sparte als Geballer, Kommerzschrott und Kiddiemusik abgetan. “So was spielt man doch als cooler DJ nicht im Club”. Bloß übersieht man bei der ganzen Geschichte, dass das Clubpublikum sich genau den Sound oft wünscht.
Natürlich gefällt mir selbst auch nicht alles, was da mittlerweile auf Beatport & Co so zum Kauf angeboten wird. Vieles klingt nach Schema F produziert, getreu dem Motto “Was einmal erfolgreich war, kann auch beim 10. Aufguss nur ein Hit werden”. Aber wenn man ehrlich ist, ist es jeder anderen Sparte der elektronischen Musik, nein sogar bei jeder Sparte der Musik, mittlerweile genauso. Egal ob Deephouse, Techhouse, NuDisco, Garage-House, Pop, Rock, Blackmusic oder whatever, erfolgreiche Songs werden gnadenlos kopiert und ein musikalischen Konzept ausgeschlachtet bis es keiner mehr hören will. Oder wie erklärt man sich sonst die gefühlten 100.000 Deephouse-Remixe von Pophits mit runtergepitchtem Vocal?
Natürlich funktioniert der Sound, der auf großen Festivals für Extase sorgt, selten im Club. Bei Tracks mit gefühlten halbstündigen Breaks, die auf den einen Drop hinarbeiten, schläft das Publikum auf der Tanzfläche ein. Allerdings schläft das Publikum in einem größeren Club genauso ein, wenn es ein DJ den ganzen Abend mit 125-BPM Deephouse, NuDisco und Garagehouse zwangsbeglückt.
Natürlich nervt ein Set, dass nur noch aus Electrogeballer besteht auf die Dauer. Ein DJ-Set sollte wie eine Reise sein. Und ein solche Reise besteht aus Höhen und Tiefen. Allerdings bestehen die Sets vieler Kollegen mittlerweile leider nur noch aus Höhen oder nur noch aus Tiefen.
Natürlich kann das ältere Publikum mit dem EDM-Sound wenig anfangen. Allerdings sind die als Kiddies diffamierten jungen Gäste die Zukunft der Clubs, und die feiern diesen Sound umso heftiger.

Lange Rede, kurzer Sinn: Aufgrund des großen Erfolgs von EDM drängt immer mehr Mainstreampublikum in die Clubs. Viele Gäste, die heute im megacoolen Trend-Club XY feiern, feiern am nächsten Wochenende vielleicht in der Großraumdisko YZ. Deshalb sollte ein gutes DJ-Set nicht nur aus einem festgefahren Style bestehen, sondern gekonnt mit allen Spielarten der elektronischen Musik spielen. Am Ende des Abends sollte der Gast mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass er eine magische Nacht erlebt hat. Dieses Gefühl wird sich allerdings nicht einstellen, wenn der DJ unter Auschließeritis leidet und dem Gast unbedingt musikalisch erziehen will. Oder um es noch kürzer zu sagen: Be open minded!

Jede Szene hat die Dj’s, die sie verdient!

10. Oktober 2012

Nun ist es also passiert! Mit Gina-Lisa Lohfink hat der erste C-Promi einen DJ-Award bekommen. Es ist zwar nur in der Kategorie “Selbstvermarktung” und der “German DJ Award” ist auch eher eine fragwürdige Veranstaltung, aber man stellt sich schon als DJ, der seit vielen jahren den Spagat zwischen Crowdpleaser und real Housemusik versucht, die Frage, was an Silikonhupen, Privatpornos und blank ziehen so auszeichnungswürdig ist.
Ich möchte hier gar nicht darüber herziehen, dass die gute Dame ein Hohlladungsgeschoss ist und nichts kann oder ähnliches. Mir stellt sich viel mehr die Frage, warum C-Promis, die in der allgemeinen Medienlandschaft untergangen sind, plötzlich als DJs erfolgreich sein können. Der Versuch von Großraumdiskotheken ohne Flair, sich mit dem Glamour des vermeintlichen Promis aufzuwerten ist ja noch relativ leicht durchschaubar. Aber warum geht da auch noch Publikum hin und zahlt Eintrittspreise, für die sie in renommierten Clubs wirkliche DJ-Stars erleben könnten?
Die Frage lässt mich nur zu einem Schluss kommen: Das Publikum will es nicht anders. Frei nach dem französischen Diplomaten Joseph Marie de Maistre, der 1811 schreib “Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient” kann man heutzutage wohl sagen “Jede Szene hat die DJ’s, die sie verdient”. Allerdings darf man hier nicht nur auf die C-Promis, deren persönliche 15 Minuten Ruhm aufgebraucht sind und die es nach dem Dschungel-Camp halt auch mal als DJ versuchen, einschlagen, sondern auch auf die Szenestars, die mit absolut abgehobenen DJ-Gagen und vorgefertigten Mixsets die Szene ähnlich aushöhlen. Es geht da schon lange nicht mehr um Musik, sondern nur noch darum, wer die größten Stadien fühlt, wer den dicksten Privatjet hat und wer die fetteste Gage abgreift. Dass bei diesen Exzessen natürlich eigentlich nur die Szene auf der Strecke bleibt, weil sich die Clubs die Acts nicht mehr leisten können und mit den Artists, die noch bezahlbar sind, die Locations nicht mehr voll bekommen und früher oder später schließen müssen, wird elegant ausgeblendet.
Ich hoffe, dass die Artists früh genug aus ihrem Traum vom Rockstar-DJ aufwachen, bevor sie die Infrakstruktur der Szene vollends zerstört haben und wir alle vor einem rauchenden Trümmerhaufen stehen und es nur noch Großraumdiskotheken gibt.

10 Jahre im Dienste der Liebe zur Musik!

28. März 2012

Wow, 10 Jahre ist es jetzt her, dass ich mich als DJ das erste Mal in die Öffentlichkeit gewagt habe. Eventuell hätte ich damals noch den einen oder anderen Monat länger warten sollen, denn meine damaligen DJ-Künste würde ich rückblickend nicht unbedingt als Killerskillz bezeichnen… :D Aber wenn man jeden Abend unter der Woche beim Üben auf eine Wand blickt und dann am Wochenende die DJs in den Clubs beobachtet, wie sie die Menge zum eskalieren bringen, wird man als junger Mensch eben ungeduldig.
Nach dem ersten “Gig”, der übrigens im KELLER eines Dorfgemeinschaftshause in Silges stattgefunden hat, habe ich dann in vielen schrägen Locations (Studentencafés, Kulturzentren, Grillplätze usw.) gespielt und erfolglos versucht mir als Techno-DJ einen Namen zu machen.
Im November 2005, eigentlich an dem Punkt, an dem ich schon den Kopfhörer an den Nagel hängen wollte, kam dann das Angebot vom damaligen Starclub in Fulda, dort den Support für Phil Fuldner zu spielen. Nach einigen Terminen dort und jeder Menge Arbeit an meinen Warmup-Künsten wurde ich dann dort und im klubHaus Resident-DJ. An dieser Stelle schon mal ein dickes DANKE an Jens-Ole und Clemens für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Der S-Club hat sich in den letzten 6,5 Jahren zu einer Art zweiten Heimat entwickelt.
Nachdem ich einen Resident-Club gefunden hatte, ging eigentlich alles recht schnell. 2007 wurde ich Zweiter beim Nightwax-DJ-Search, 2008 startet meine eigene Radioshow auf we-love-house.fm und ich spielte in immer mehr Clubs.
Als Techno-DJ mit zwei Plattenspielern und einem Mixer hätte ich vor 10 Jahren jeden ausgelacht, der mir erzählt hätte, dass ich irgendwann als House-DJ durch die Clubs ziehe und nur noch mit CDs bzw. einem USB-Stick auflege. Damals war es für mich absolut unvorstellbar, mit etwas anderem als Vinyl zu spielen. Ich war der festen Überzeugung, dass nur DJs in Großraum-Diskotheken mit CDs spielen (was damals so auch noch irgendwie gestimmt hat). Aber wie es eben so ist, die Technik änderte sich und das digitale Auflegen eröffnete viele neue Möglichkeiten und da man als DJ eh Opportunist sein sollte, wenn man erfolgreich sein will, stellt man seine jugendliche Ideale etwas zurück und nutzt die Möglichkeiten, die sich einem bieten. Ich habe diese Entscheidung aber auch niemals bereut.
Auch wenn das Business in Wirklichkeit nur halb so cool ist, wie es nach aussen erscheint, sind mir im Laufe der Jahre einige Leute begegnet die zu wirklichen Freunden geworden sind, wie beispielsweise mein langjähriger kongenialer Partner Marius Hornung aka e.Science, Pascal Nury oder auch der ewige “Praktikant” Manuel Kempel. Auch an euch in dickes Danke!
Jetzt ist es aber genug Blabla! 10 Jahre! YEAH! Als kleines Dankeschön habe ich ein Set gemixt, in das ich jede Menge Klassiker, teilweise im Original, teilweise in Remixen und Bootlegs versteckt, reingepackt habe, das ihr euch runterladen könnt. Wer alle Classics in dem Set findet, den schreibe ich am 08.04.12 bei der Oster-Torso-House-Lounge im S-Club, bei der ich inoffiziell mein DJ-Jubiläum feiere, auf die Gästeliste! Also, auf weitere 10 Jahre!

My latest Set @ Soundcloud

18. März 2012

Der Countdown läuft!!!

26. Februar 2012

Der Countdown bis zur TORSO HOUSE LOUNGE mit Dabruck & Klein am Freitag, 02.03.2012 im S-Club läuft!


COUNTDOWN CLOCK WIDGET

planet radio nightwax pres. Torso House Lounge feat. Dabruck & Klein

DABRUCK & KLEIN (we play rec.)
Dirk Sauer (S-Club)

“It’s about music!” ist nicht nur ein oft gehörtes Zitat von Dabruck & Klein, sondern gleichzeitig die treffende Beschreibung des Duos und deren Einstellung gegenüber ihrer Profession.
Seit nunmehr neun Jahren überzeugen Dabruck & Klein mit ihrer musikalischen Mixtur aus Electro, Techno und Trance. Während der Anfänge ihrer Karriere erspielten sie sich eine enorme Popularität in ihrem Heimatland Deutschland, die sich im weiteren Verlauf ihres DJ-Daseins bis über die Grenzen Europas ausbreitete. Die Konsequenz war, dass das Duo sowohl in den USA, Russland und weiteren Teilen Asiens plötzlich ihrer Passion DJing nachkommen konnte. Dabei spielt es keine Rolle, ob Dabruck & Klein in kleineren Clubs hinter den Reglern stehen oder bei Open-Air-Gigs vor mehr als 60.000 Besuchern spielen. Im Vordergrund steht immer die Musik. Das Geheimnis ihres Erfolges hängt mit dem gegenseitigen Verständnis auf der musikalischen und emotionalen Ebene zusammen, weshalb Dabruck & Klein zumeist „back-to-back“ spielen. Dass die beiden hervorragend miteinander agieren, zeigte sich bereits während ihrer Arbeit als A&Rs des Labels Superstar Recordings, für welches sie mehr als zehn Jahre arbeiteten, bevor sie ihr eigenes Imprint WePlay gründeten. Doch auch mit ihrem eigenen Label wollen Dabruck & Klein nicht nur die eigene Karriere ankurbeln, sondern fördern neue Talente bzw. bauen die Kooperationen mit Weltstars wie Bob Sinclar, Axwell, Dirty South oder Norman Doray weiter aus.

Fr. 02.03.2012 – 23:00 Uhr – S-Club, Fulda
Eintritt bis 00.30 Uhr 5 €, danach 8 €
Einlass ab 16 Jahren mit Formular

New Set online!

1. März 2011

Dirk Sauer – Promoset Februar 2011 by DirkSauer

Die Gästeliste – Die Geisel der Deejays

17. Januar 2011

Heute widme ich mich mal einem Thema, dass eigentlich im Vorlauf einer jeden Party nur noch nervt. Die Gästeliste! Was eigentlich mal als Service für gute Freunde gedacht war, ist mittlerweile zu einem Statussymbol unter der Partycrowd verkommen. Ich war schon auf so mancher Party, bei der die Gästeliste dicker als das Fuldaer Telefonbuch und die Gästelisteschlange vor der Tür länger war, als die für die zahlenden Gäste. Vor jeder Party quillt mein Facebookpostfach über und ich bekomme Anrufe von Leuten, wo ich mich frage “Wo haben die eigentlich meine Nummer her?”. Ein absoluter Höhepunkt war eine Exfreundin, die mich wenige Wochen vorher gegen einen anderen Mann ausgetauscht hat und dann der festen Überzeugung war, dass ich sie und ihren neuen Kerl unbedingt auf die Gästeliste schreiben müsse und gar nicht verstehen konnte, dass mein Interesse gegen Null tendierte. Auch schön sind Leute von denen man nur hört, wenn eine dicke Party ansteht. Die Anrufe laufen dann meistens nach dem selben Schema ab:

“Hallo, hier ist XY”
“Aha, wir kennen uns?”
“Ja, wir haben mal auf Party YZ geredet”
“Aha, und was kann ich für dich tun?”
“Kannst du mich heute Abend auf die Gästeliste schreiben?”
“Öhm, sorry, aber die Gästeliste ist voll!”
“Ach, wenn du mich nicht auf die Gästeliste schreibst, dann komm ich auch nicht”
“Na dann wünsch ich dir einen schönen Abend, wo auch immer.”

Mal abgesehen davon, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieviel Energie und Dreistigkeit manche Menschen aufwenden, um 5,- Euro Eintritt zu sparen, könnte ich immer platzen, wenn mir Leute drohen wollen, wenn ich sie nicht die Gästeliste schreiben kann/will. Da das Kontingent an Gästelisteplätzen grundsätzlich begrenzt ist, in der Regel auf 5 bis 10 Personen, bloge ich hier mal kurz die Kriterien nach denen ich bis jetzt die Plätze auf der GL vergeben habe:

1. Du gehörst zu meinem engsten Freundeskreis (Chancequote: 100%)
2. Du bewegst dich in meinem näheren Bekanntenkreis (Chancenquote 90%)
3. Wir stehen in geschäftlich in Kontakt (Chancenquote: 75%)
4. Die bist eine gutaussehende Singlefrau und ich bin gerade Single (Chancenquote: 50%)
5. Ich kenne dich zumindestens flüchtig, und du meldest dich frühzeitig (Chancenquote 35%)
6. Du schreibts eine Abhandlung darüber, wie toll ich bin (Chancenquote 25%)
7. Ich kenne dich nicht, du machst aber einen netten Eindruck (Chancenquote 10%)
8. Ich höre grundsätzlich nur von dir, wenn es um Gästelisteplätze geht (Chancenquote 0%)
9. Du startest eine Diskussion, dass du auf die Gästeliste musst (Chancenquote: 0%)
10. Du versuchst über meine Freunde auf die Gästeliste zu kommen (Chancenquote 0%)

Um die ganzen Anfragen zu kanalisieren, die nicht dem Kriterien 1-3 entsprechen, habe ich jetzt auf meiner Facebook-Fanseite eine Gästelistenfunktion eingerichtet, über der ihr euch auf das Restkontingent eintragen könnt. Ist dieses aufgebraucht, braucht ihr auch keine Nachrichten zu schicken oder anrufen, dann gibt es schlicht keine Plätze mehr. Also checkt meine Fanpage, werdet Fan und viel Erfolg bei dem Kampf um die Gästelisteplätze!

BTW: Ich kann natürlich nur Leute auf die Gästeliste von Veranstaltungen schreiben, auf denen ich auch selbst auflege. Alle anderen Anfragen sind absolut sinnlos!

Set for Download: Deep in the Winter

15. Januar 2011

Deep in the Winter by DirkSauer